Verein Partnerschaftskomitee Aachen - Reims e. V.

Aktuelles - Archiv 2008

Übersicht

 

 

Aktueller Artikel über die Städtepartnerschaft

unter www.senio-magazin.info (Aug 08)

 

nach oben


 

Bücherbus BIBLIOBUS informiert über Frankreich

Dem Deutsch-Französischen Kulturinstitut Aachen ist es mit Unterstützung der Stadt Aachen gelungen, den zur fahrenden Bibliothek umgebauten BIBLIOBUS des Institut Français Düsseldorf nach Aachen zu holen. Er steht einmal pro Monat, jeweils an einem Mittwoch, in der Zeit von 14 - 17h vor der Öffentlichen Bibliothek der Stadt Aachen. Der Bibliobus hat über 5.000 Medien in französischer Sprache, darunter ca. 3.600 Bücher, 580 Videos und DVDs und mehr als 370 CDs an Bord. Die Ausleihgebühr beträgt pauschal 2 € für bis zu 10 Medien, die bis zum Haltetermin des Bibliobus im Folgemonat entliehen werden und auch dort sowie im Deutsch-Französischen Kulturinstitut Aachen zurückgegeben werden können.

Ort: Standplatz vor der Öffentlichen Bibliohthek, Couvenstr. 15, 52058 Aachen
Daten: 27.08.,17.09., 22.10., 19.11., 17.12. 

Weitere Informationen unter www.kultur-frankreich.de und unter www.institutfrancais-duesseldorf.eu oder telefonisch unter 0241-33274 und 0241-39701.

 

nach oben


 

Sozialistin triumphiert in der Partnerstadt Reims

Europaabgeordnete Adeline Hazan zur neuen Bürgermeisterin gewählt. In Aachen kein Zweifel am Gedeihen der Jumelage.

AN,
Alfred Stoffels
(Mitarbeiter der AN)

Aachen. Aachens französische Partnerstadt Reims ist am Sonntag nach 25jähriger Herrschaft der bürgerlichen Rechten wieder reichlich rot geworden. Mit großem Vorsprung wurde die Sozialistin Adeline Hazan zur Bürgermeisterin gewählt, im Stadtparlament verfügt die linke Liste über eine solide Mehrheit.

OB Jürgen Linden hat der künftigen Amtskollegin bereits graturliert und freut sich auf die Zusammenarbeit mit der neuen Reimser Rathauschefin, die er als "jung und dynamisch" kennengelenrt hat und der er "hohe Integrationskraft" bescheinigt. Spätestens am 01. Mai zur Karlspreisverleihung, will er ihr persönlich die Hand drücken.

So lange will Wolf-Dieter Steinsieck, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees Aachen-Reims, nicht warten. Nach Ostern wird er sich zwecks Antrittsbesuch auf den Weg in die Champagne machen und seine Glückwünsche abliefern - überzeugt davon, dass die mittlerweile 40 Jahre alte Jumelage auch von der neuen politischen Mehrheit gehegt und gepflegt wird. Immerhin sei Adelin Hazan Europaabgeordnete, was die Gewähr dafür biete, dass sie der Partnerschaft mit Aachen großen Wert beimesse.

In diesem Punkt fühlten sich Linden wie Steinsieck ziemllich verwöhnt bisher. Der scheidende Bürgermeister Jean-Louis Schneiter war "ausgesprochen deutschfreundlich" (Linden) und einer der Architekten der Dreieckspartnerschaft mit dem amerikanischen Arlington, "wir haben uns immer blendend verstanden" (Steinsieck). In diesem Punkt liegt die Messlatte also hoch für die Nachfolgerin.

Stimmen abgejagt
Ihren Erfolg verdankt sie nicht nur der augenblicklichen Anti-Sarkozy-Stimmung zwischen Mittelmeer und fumelkanal, sondern auch einer französischen Spezialität, die darin besteht, dass sich die politischen Lager vor (Kommunal)-Wahlen gerne in ihre Bestandteile zerlegen, was oft sogar innerhalb der einzelnen Parteien passiert. So war das jetzt in Reims auf der rechten Seite: Vor einer Woche jagten sich zwei UMP-Kandidaten die Stimmen gegenseitig ab, und bei der Stichwahl am vergangenen Sonntag gab es keine große Versöhnung.

Die Folge: Die 52-jährige Sozialistin Adeline Hazan, eine enge Vertraute des früheren Premierministers Jospin, hatte mit 56 Prozent die Nase vorn (Schneiter war aus Altersgründen nicht mehr angetreten).

Das linke Bündnis ist mit 46 Parteigängern im Reimser Stadtrat vertreten, die Opposition kommt auf 13 Mandate. Birnbäume erinnern an die Freundschaft mit Reims

 

nach oben


 

Geschenk zum 40jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft. Die letzten zwei von zwölf gestern gepflanzt.

AN, 27.03.2008
Sarah Maria Frantzen
(Mitarbeiterin der AN)

Aachen. Seit nunmehr 41 Jahren pflegen die Städte Reims und Aachen freundschlaftliche Beziehungen. Erst im vergangenen Jahr war das 40-Jährige der Städtepartnerschaft gefeiert worden. Wie es sich für einen runden Geburtstag gehört, gab es natürlich auch liebevoll ausgewählte Geschenke. Prächtige Rosenstöcke schenkte die Öcher Delegation den befreundeten Franzosen. Diese zieren jetzt den Pierre-Schneiter-Park in der Champagner- Stadt Reims.

Die Franzosen mit ihrem damaligen Bürgermeister Jean-Louis Schneiter überraschten die Aachener im Gegenzug mit zwölf Birnbäumen. Die letzten zwei Birnbäume pflanzten Oberbürgermeister Jürgen Linden und Dr. Wolf Steinsieck, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees, gestern gemeinsam mit Katharina Laschet in die Aachener Erde ein. Auf einem städtischen Grundstück zwischen Haaren und Verlautenheide können die zwölf Bäume nun gedeihen. "Jetzt mag manch einer fragen, was man von diesen Birnbäumen hat", überlegte der Oberbürgermeister. "Da fallen mir natürlich zuerst die Birnen ein", witzelte er bei der Pflanzaktion. Darüber hinaus seien die Birnen aber auch ein symbolischsn Präsent, für das die Aachener sehr dankbar seien.

Das Schenken von Birnen hat in der Stadt im Nordosten Frankreichs nämlich eine lange Tradition. Seit dem 18. Jahrhundert wurden jedem französischen König nach seiner Krönung in der Kathedrale von Reims Birnen gereicht.

"Wenn wir irgendwann gemeinsam mit den Reimsern hier auf dieser Wiese Birnen ernten könnten, dann wird das sicher einer der Höhepunkte der Partnerschaft". Das wird aber frühestens in drei Jahren möglich sein, denn so lange brauchen die Bäume, bis sie Früchte tragen. Bei einem Gläschen Champagner und ein paar Birnen können Aachener und Reimser dann den Blick auf die Stadt genießen.

 

nach oben


 

Birnbäume als Zeichen der Freundschaft

Symbolträchtiges Geschenk aus der Partnerstadt Reims in Haaren gepflanzt

AZ, 27.03.2008
Joachim Rubner
(Mitarbeiter der AZ)

Aachen. Zwölf junge Birnbäume, ein Geschenk der Stadt Reims unter ihrem ehemaligen Bürgermeister Jean-Louis Schneiter an die Stadt Aachen, wurden gestern von Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden, von Dr. Wolf Steinsieck, dem Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees Aachen-Reims und von Katharina Laschet, einem Vorstandsmitglied des Komitees, auf einer Wiese zwischen Haaren und Verlautenheide gepflanzt.

Nicht von ungefähr wählten die Franzosen Birnbäume als symbolträchtiges Geschenk. Bei der Königskrönung König Ludiwgs XV. wurde dem jungen Monarchen im Jahre 1722 neben einem Glas Champagner auch eine Birne in der Krönungsstadt Reims übereicht.

„Ich freue mich, bald unsere französischen Freunde bei der Karlspreisverleihung wieder begrüßen zu können“, sagte Linden. Er halte die Wahl dieser „geschichtsträchtigen“ Birnbäume für eine wundervolle Geste und freue sich schon jetzt, in ein paar Jahren den Reimser Gästen die Bäume zu zeigen, ebenso wie den phantastischen Blick über Aachen, den sie von diesem schönen Standort an der Haarener Gracht genießen könnten.

Bereits Anfang vergangenen Jahren hatte Aachen Reims 40 Rosenstöcke zum 40. Jahrestag der Partnerschaft geschenkt. Sie wurden im Reimser Parc Pierre Schneiter, benannt nach dem Vater des früheren Bürgermeisters Jean-Louis Schneiter, gepflanzt. Eine Tafel erklärt die Herkunft der Rosenstöcke den Bewohnern der Partnerstadt in der Region Champagne-Ardenne.

 

nach oben