Verein Partnerschaftskomitee Aachen - Reims e. V.

Aktuelles - Archiv 2004

Übersicht

Burtscheider Kammerchor auf Partnerschaftsbesuch in Reims (30.12.2004)

Auf Einladung des Jumelage-Komitees gastierte der Burtscheider-Kammerchor in Aachens Partnerstadt Reims.
Die 24 Sängerinnen und Sänger mit ihrem Leiter Walter Norbisrath wurden herzlich emfpangen und bei einer Führung durch die Stadt und die benachbarten Stadt Epernais viele Eindrücke sammeln. Höhepunkt der Besichtigungen war natürlich der Besuch der Kathedrale. Unter sachkundiger Führung durfte der Besuch einer örtlichen Chamagnerkellerei nicht fehlen. Der Chor war eingeladen, auf dem "Phare de Verzenay" in einem Weinbaumuseum einige weihnachtliche Lieder zu singen. Der Besuch endete mit einem Konzert in der Kirche St. Jacques. Neben einigen Madrigalen brachten die Sänger unter anderem Lieder aus Schweden, Adventliches von Zoltan Kodaly und Weihnachtliches von Johann Sebastian Bach sowie Carols aus England zu Gehör. Die Zuhörer waren von den Leistungen sehr angetan und spendeten reichliche Applaus. Stilvoll endete das Konzert mit "Stille Nacht" in deutscher und französischer Sprache.

nach oben


Mit Julius Caesar und dem großen Karl ging's richtig los (AN, 07.12.2004)

Der Autor Heinz Malangré hat wieder ein wundervolles Buch geschrieben: Aachen - Reims - Notizen zur Partnerschaft"

Von unserem Redakteur Werner Czempas

Aachen. Wer die wunderbaren Bücher des Heinz Malangré, des langjährigen Präsidenten der Aachener Industrie- und Handelskammer, schätzt - wie etwa "Vom Sinai zum Areopag" oder "Auf Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela" -, der wird sich auf ein neues Werk des Autors freuen, das ab sofort in den Buchhandlungen ausliegt.

"Aachen-Reims - Notizen zur Partnerschaft" kommt der Titel leicht unterkühlt daher, was Absicht ist, aber: Auch das neue Buch von Heinz Malangré bietet Lesevergnügen pur, prall gefüllt mit tiefem Wissen und Erkenntnissen über deutsch-französische Geschichte und Lebensart.
Und es entzückt und begeistert in den Aachen-Reimser-"Notizen" erneut die beseligende Melodie der Malangréschen Sprache. Sie ist dem Musikliebhaber in nahezu beneidenswerter Kunst zu eigen. Bei der Buchvorstellung gestern im Verlag Brimberg fand Verleger Herbert Schmitz treffendes Wort: "Die 'Notizen' sind mit sehr viel Herzblut geschrieben."

So hat Heinz Malangré mit der Geschichte über die beiden für Frankreich und Deutschland so bedeutenden Krönungsstädte Aachen und Reims wieder ein "schönes" Buch geschrieben. In einem Grußwort betont Wolf Steinsieck, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees Aachen-Reims, ausdrücklich das schmückende Beiwort. Der RWTH-Romanist sparte auch gestern nicht mit Lob: "ein Vergnügen, ein Genuss, mit bewundernswerter Kenntnis und historischer Genauigkeit" und krönend: "Was Sie nicht in den Geschichtsbüchern finden, finden Sie bei Heinz Malangré." Neben neuen historischen Erkenntnissen ist da auch die Liebeserklärung des Aacheners an die Partnerstadt. Seine Reise-Impressionen und Begegnungen schildert der Autor in 16 oft humorvoll-vergnüglichen "Promenaden." Diese Liebe zu Reims "fing ganz harmlos an, touristisch nämlich," schreibt Malangré, was im Frühjahr 1999 mit dem Besuch eines von ihm geleiteten Chors geschah. Und das Sammeln der Notizen begann. Ursprünglich hatte Heinz Malangré den etwas reißerischen Titel im Blick "Champagner, Printen und Te Deum." "Wie war das, wie kam das zustande?" wurde der Reims-Reisende neugierig. Und setzt ein beim "Gallischen Krieg" des Julius Caesar und findet über die Kelten und den Reims wie Aachen eigenen großen Karl über viele historische Wege durch die Jahrhunderte bis hin zu den zwei Weltkriegen moderner Zeitrechnung und das bewegende, die deutsch-französische Freundschaft besiegelnde "De Deum laudamus," das "Großer Gott, wir loben dich!" der Staatsmänner De Gaulle und Adenauer in der Kathedrale von Reims im Juli 1962.

"Aachen-Reims - Notizen zur Partnerschaft," das sind Geschichte und Geschichten, Reiseschilderungen, Impressionen, Reflexionen. Malangré hat dabei meisterlich "komplexe Sachverhalte in einfacher Sprache" (Steinsieck) wiedergegeben. Das im Verlag Brimberg in Satz und Umbruch liebevoll und aufwändig gestaltete Buch ist in den Buchhandlungen für 21,40 Euro erhältlich.

Für Bruder Kurt
Der Autor hat das Buch seinem Bruder und Alt-Oberbürgermeister Kurt Malangré zu dessen 70. Geburtstag gewidmet. Bruder Kurt findet das Buch "nicht nur wichtig für uns Aachener," sondern entdeckt auch "viele Lehren" für heutige Staatskunst darin und verbeugte sich: "Sei bedankt, lieber Bruder Heinrich." Der Geschichts- wie Literatur-Interessierte wird sich nach der Lektüre dem Dank beglückt anschließen.

(Dr. Heinz Malangré: "Aachen-Reims - Notizen zur Partnerschaft"; Verlag M. Brimberg Druck und Verlag GmbH; Satz und Gestaltung Gerd Ramakers; Fotos Heinz Malangré; 231 Seiten; 21,40 Euro).

Aachen-Reims - Notizen zur Partnerschaft

Fünffacher Beweis: Im Buch "Aachen-Reims" zu schmökern, bereitet viel Vergnügen. Bei der Vorstellung im Verlagshaus Brimberg freuten sich (v.l. n.r.): Setzer Gerd Ramakers, Verleger Herbert Schmitz, Romanist Wolf Steinsieck, Autor Heinz Malangré und Alt-Oberbürgermeister Kurt Malangré. (Foto Harald Krömer)

nach oben


RWTH Alumni keepintouch, Nr. 38 (November 2004)
Freundschaften überwinden Grenzen

Aachens Städtepartnerschaften umspannen die Welt

Städtepartnerschaften, sagte Oberbürgermeister Jürgen Linden einmal, seien gelebte Freundschaften. Was meint er denn nun damit? Lässt sich Freundschaft überhaupt leben?

Mittlerweile kann Linden auf eine ganze Reihe von Erfahrungen zurückblicken, die solch gelebte Freundschaft belegen. Reims/Frankreich, Halifax/England, Naumburg und Arlington/USA, sind die bekannteren der Schwesternstädte Aachens. Des weiteren sind noch Montebourg/Frankreich, Ningbo/China, Kostroma/Russland, Toledo/Spanien und Kapstadt (Kayelitsha) in Süd-Afrika zu nennen.

Christa Schmidt beispielsweise steht dem Partnerschaftskomitee Aachen-Halifax vor, einer Organisation, die Bekanntschaften pflegt, die mittlerweile in die dritte Generation gehen. Fast familiäre Bande sieht sie zwischen den Austauschlern. Vor kurzem erst war wieder eine Delegation aus der ehemaligen Kohle- und Industriestadt zu Besuch, viele von ihnen zum x-ten Mal. Prägnanter Kommentar eines Besuchers: "Einmal würde ich kommen, wenn mich nur die Stadt reizt. Ich habe mich dazu entschlossen, immer wieder zu kommen, weil ich die Menschen hier mag."

Grenzen überwindende Freundschaften sind heute doch normal, nichts besonderes, könnte man dagegen halten. Aber nicht vor dem Hintergrund der jüngeren deutschen Geschichte: "Und doch haben uns die Veteranen der Kriege, die Menschen, die das tausendfache Leid der Vergangenheit erlebt und erlitten haben, in unseren vielen Partnerschaften über die Gräben der Vergangenheit die Hand gereicht, und die Chance gegeben, zu Freunden zu werden", stellt Jürgen Linden fest. Ähnliches sagte er, als vor kurzem eine Aachener (eine deutsche!) Delegation an dem höchsten Feiertag der Reimser, dem Tag der Befreiung, teilnahm. Ein deutscher Oberbürgermeister als Ehrengast bei einer französischen Militärparade, an einem Tag, an dem den Leiden der französischen Bevölkerung gedacht wird, die ihnen von Deutschen zugefügt wurden. Wie kommt das?

"Eine Partnerstadt ist erst mal ein abstraktes Konstrukt von Politikern." Wolf Steinsieck, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees Aachen-Reims und sein Pendant, Henri Desdouits aus Reims, sind da ganz ähnlicher Ansicht. "Die persönlichen Erfahrungen machen den Freundschaftsgedanken greibar, sonst nichts." Steinsieck lehrt an der RWTH die französische Sprache und schickt regelmäßig junge Studierende nach Reims, um das Leben und die Leute dort kennen zu lernen. "Das geht so: Ich habe vielleicht eine vorgefasste Meinung über die Leute da und dort. Aber wenn ich wirklich vor Ort bin, wenn ich mich in das vielleicht auch kalte Wasser der anderen Sitten und anderen Gebräuche stürze, merke ich, wie bei denen die Uhr tickt," erklärt Steinsieck. Desdouits ergänzt: "Und wer den anderen versteht, fängt keinen Krieg und keine Zwietracht an."

Doch es ist noch viel mehr möglich und machbar. Da ist das Partnerschaftspaar, eine Aachenerin hat einen Reimser kennen und lieben gelernt, schon gibt es die ersten "Partnerschafts-Babys." Da sind die vielfältigen ökonomischen Interessenslagen, die von den Kontakten persönlicher und institutioneller Natur profitieren. Zum Beispiel bei dem Ehepaar aus Halifax, das in Aachen, bei der Aseag, neue Jobs gefunden hat. Oder die Menschen, die im China-Haus in der Reumontstraße ihr Auskommen finden, indem sie schwunghaften Handel mit China betreiben. Nicht umsonst pflegt Aachen eine Partnerschaft mit der chinesischen Handelsmetropole und Millionenstadt Ningbo. So ist Aachen auch Motor eines regen industriellen und wissenschaftlichen Austauschs mit China. Das erschließt nicht nur neue Märkte und fördert zeitgerechten internationalen Wissenstransfer; es macht dem Einzelnen auch die Erweiterung des eigenen Horizonts möglich. Wie bei der Aachener Akademikerin, die ein Jahr in Ningbo verbrachte und die Gelegenheit nutzte, einmal ein ganz anderes Leben zu führen. Im Gegenzug besitzt sie jetzt, was Soziologen als "interkulturelle Kompetenz" bezeichnen würden, also die Fähigkeit, Menschen zu verstehen und aus dem Bezug auf diese Menschen und ihre Lebensumfelder heraus im Sinne beiderseitiger Interessenserfüllung zu handeln.

Felix Lennertz ist Freier Journalist.

Aachens OB mit seinen Amtskollen aus Reims und Arlington

Gelebte Freundschaften: Aachens Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden (links) und seine Amtskollegen wie Jean-Louis Schneiter aus Reims und Barbara Favola aus Arlington zeigen ihre partnerschaftliche Verbundenheit.

nach oben


17.10 Le Marathon de Reims
Erfolgreicher Zwischenspurt in Frankreich

ATG-Athleten beim 20. Marathon in Reims in der Siegerbahn. In packendem Endspurt entschieden Sekunden. Der "Winterlauf" ist schon ausgebucht.

Von unserem Mitarbeiter Günter Jekubzik

Aachen/Reims. Schwer beladen kehrten zehn Läuferinnen und Läufer der ATG nach kulinarischen und sportlichen Erlebnissen vom 20. Reims-Marathon am letzten Wochenende zurück. Gleich drei Pokale sahnte das zehnköpfige Team ab. Bei den Frauen erzielten Kristina Ziemons und Lea Böhmer mit den Plätzen drei und vier auch noch Spitzenplatzierungen. Nach der Strecke von 10 Kilometern lieferten sich die ATG-Damen einen packenden Spurt, der nur mit Sekundenabstand entschieden wurde. Kristina Ziemons kam mit exakt 40 Minuten aufs Podium. Vorjahressiegerin Claudia Leschnik erreichte Rang sechs.

Die mittlerweile traditionelle Sport-Exkursion im Rahmen der Städtepartnerschaft Aachen-Reims organisierten Hanelore und Peter Servas vom Partnerschaftskomitee Aachen-Reims.

Dabei wurden den Aachener Athleten rund um die gut besetzten Läufe mit mehr als 3000 Teilnehmern auch ein Kulturprogramm geboten. Eine willkommene Abwechslung im harten Training vor dem ATG-Winterlauf am 12. Dezember. Der renommierteste Wettbewerb der Region über 18 Kilometer vom ehemaligen ATG-Heim im Vichtbachtal zum ATG-Sportplatz am Chorusberg war übrigen so schnell wie noch nie ausgebucht. Das Limit von 2000 Teilnehmern wurde schon am 20. Oktober erreicht. In Reims zeigten sich auch die ATG-Herren in Winterlauf-Form: Henrik Botterweck wurde unter starker Konkurrenz 24. Läufer mit einer Zeit von 34,41 Minuten. Gerald Stüber ereichte den vierten Platz seiner Seniorenklasse. Und auch die anderen Reims-Reisenden landeten unter den ersten 200 Teilnehmern von insgesamt 3000 Läufern.

Infos zum Start der Winterläufer

- Die Höchstgrenze von 2000 Startern ist erreicht. Wirklich startberechtigt ist aber nur, wer bis 30. November das Startgeld von zwölf Euro auf das Konto 130 230 56 bei der Sparkasse Aachen (BLZ 390 500 00) überwiesen hat. Auf dem Zahlschein müssen Name, Vorname, Geburtsjahr sowie Verein und Wohnort deutlich lesbar sein.

- Die Startnummerausgabe erfolgt am Samstag, 11. Dezember, 13-17 Uhr und am Sonntag, 12. Dezember, 8-9 Uhr, jeweils am Sportplatz Am Chorusberg.

Erfolgreiche Delegaton: Die Aktiven der ATG erzielten bem 20. Reims-Marathon in der Partnerstadt hervorragende Ergebnisse. Foto: Günter Jekubzik

Erfolgreiche Delegaton: Die Aktiven der ATG erzielten bem 20. Reims-Marathon in der Partnerstadt hervorragende Ergebnisse. Foto: Günter Jekubzik

nach oben


02.10. Gemeinsames Fest der Stadt Aachen und der Städtepartnerschaftskomitees im Krönungssaal der Stadt Aachen

"Aachen hat jede Menge Freunde in der ganzen Welt"
(AN 04.10.2004)

Partnerschaftsfest mit vielen Gästen aus Halifax, Reims, Ningbo, Arlington, Montebourg, Toledo, Naumburg und Kostroma

Aachen. Ein schöner Beweis für die Fähigkeit der Aachener, über den eigenen Tellerrand blicken zu können, war das Städtepartnerschaftsfest im Krönungssaal. "Aachen hat mittlerweile jede Menge Freunde in der ganzen Welt", freut sich Christa Schmit, Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Aachen-Halifax. Auf der Jumelage-Liste stehen neben Halifax in England Reims in der Champagne, Ningbo in China, Montebourg in der Normandie, Arlington in den USA, Toledo in Spanien, Naumburg in Ostdeutschland und mittlerweile auch Kostroma in Russland. Eine ganze Reihe von nationalen wie internationalen Verbindugne also.

Viel Folklore

OB Jürgen Linden spricht gerne von "kommunaler Außenpolitik" wenn es um Städtepartnerschaften geht. Neben der Gelegenheit, einmal fremde Luft zu schnuppern, gehe es vor allem darum, vor Ort den Alltag im fremden Land kennen zu lernen. "Dann ist das Land nicht mehr fremd, und man fühlt sich dort wohl", ergänzt Wolf Steinieck, Vorsitzender des Partnerschafts-komitees Aachen-Reims, "das baut Vorurteile und Animositäten ab". Im Rathaus war es besonders die Folklore aus den befreundeten Ländern und Regionen, die einen lebhaften Eindruck von Aachens Freunden in aller Welt vermittelte, sei das bei der Musik der "Kirkburton Rapier Dancers" und ihrem Stocktanz, bei normannischer Floklore der Gäste aus Montebourg, beim "Square-Dance" mit der Delegation aus Arlington, dem Duo "Duscha" aus Kostroma, der Flamenco-Gruppe "Al Andalus" aus Toledo oder dem "Quintette à Vent de Champagne" aus Reims.
Mittlerweile fangen selbst Aachens Partnertäde an, sich zu verbandeln. Reims und Arlington taten das erst vor kurzem. "Vielleicht macht das Beispiel ja Schule", so Henri Desdouits aus Reims. "Schließlich haben die Aachener Partnerstädte ja auch wiederum Partnerstädte in der ganzen Welt, und so können wir uns ein Netzwerk von Freunden aufbauen", schwärmt er.

Informationen zu allen Städtepartnerschaften erteilt die Stadtverwaltung unter der Rufnummer 432, Fachbereich Wirtschaftförderung und Protokoll (zuständig für alle Parnterschaften).

Die Vorsitzenden der Partnerstädte bei der Buchübergabe mit Herrn Dr. Heinz Malangré
von links nach rechts: Henri Desdouits (Vorsitzender des Partnerschaftskomitee Reims-Aachen), Dr. Wolf Steinsick (Vorsitzender des Partnerschaftskomitee Aachen-Reims), Dr. Heinz Malangré (Ehemaliger Präsident der IHK Aachen)

Quintette à vent aus Reims mit den Vorsitzenden der Partnerstädte
Das Quintette à vent aus Reims mit dem Vorsitzenden des Partnerschaftskomitee Reims-Aachen, Herrn Henri Desdouits, Herrn Ladislas Barta und mit dem Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees Aachen-ReimsHerrn Dr. Wolf Steinsieck

Partnerschaftsfest
von links nach rechts: Frau Sabine Estor (Stud. Hilfskraft am Institut für Romanische Philologie), Dr. Angelika Ivens (Mitglied im Partnerschaftskomitee), Frau Rita Johnen (stellv. Vorsitzende des Partnerschaftskomitees), Frau Christiane Thelen (Kontaktperson im Partnerschaftskomitee)

Partnerschaftsfest
von links nach rechts: Henri Desdouits (Vorsitzender des Partnerschaftskomitees Reims-Aachen), Dr. Wolf Steinsieck (Vorsitzender des Partnerschaftskomitees Aachen-Reims), im Hintergrund das Quintette à vent aus Reims

nach oben


Aachen feiert mit den Freunden (AN, Mittwoch 29.09.2004)

Das große Fest der Städtepartnerschaften steigt am 02. Oktober 2004

Aachen. Die Stadt Aachen feiert ein großes Fest mit den Freunden. Am Samstag, 02. Oktober, findet im Krönungsaal des Rathauses das Fest der Städtepartnerschaften statt. "Direkt nach dem Krieg entwickelten sich in Aachen die ersten Freundschaften, und seit mehr als 30 Jahren betreibt offiziell kommunale Außenpolitik", so schreibt Oberbürgermeister Jürgen Linden in der Einladung.
Die Stadt Aachen feiert gemeinsam mit den Städtepartnerschaftskomitees von Arlington (USA), Halifax/Calderdale (Großbritannien), Kostroma (Russland), Montebourg (Frankreich), Ningbo (Volksrepublik China), Reims (Frankreich), Toledo (Spanien) und Naumburg an der Saale. In der Zeit von 12 bis 18 Uhr sind alle Bürger eingeladen. Denn, so OB Linden: "Städtepartnerschaften leben durch den Kontakt der Bürgerinnen und Bürger, ohne Protokoll, für jede Altersstufe"! Und weiter: "Städtepartnerschaften fördern das Verständnis zwischen Menschen verschiedener Kulturen, lassen Freundschaften entstehen und bilden die Basis für dauerhafte, friedliche Beziehungen".

Die Partnerschaftskomitees informieren über ihre Arbeit, den Austausch und ihre vielen anderen Aktivitäten. Informationen über die verschiedenen Städte, ergänzt durch kulturelle und kulinarische Impressionen runden das Spektrum des Festes ab. Die Gäste im Krönungssaal können sich auch auf ein gemeinsames kulturelles Programm freuen, durch das Olaf Müller vom Fachbereich Wirtschaftsförderung und europäische Angelegenheiten der Stadt Aachen führt: Die Schwerttänzer aus Halifax, das Musiker-Duo Duscha für die Stadt Kostroma und eine Flamenco-Gruppe aus Toledo gehören zu den Höhepunkten.
Eine große Tombola lockt mit interessanten Preisen, etwa eine Einladung zum Thanksgiving-Dinner, echten Wodka aus Kostroma, Champagner aus Reims, einen Englischsprachkurs oder ein Paella-Essen. Lose gibt es am 02. Oktober bis 15.45 Uhr.

nach oben


Erinnerung verpflichtet für die Zukunft (AZ, Dienstag, 31.08.2004)

Aachener nehmen zum ersten Mal an den Feiern zur Befreiung von Reims statt. Atmosphäre war geprägt von Freundschaft.

Von unserem Mittarbeiterin Michaele Priemer

Reims. Wer ins Reimser Rathaus kommt, dem kann es passieren, dass er erst einmal auf ihn trifft: Roger Vache, die rechte Hand von Bürgermeister Jean-Louis Schneiter. Und bevor man sich versieht, steht derjenige Besucher, der sich vor Roger Vache als Aachener outet, kurz darauf in dessen kleinem Büro und bekommt eingehend seine größten Kostbarkeiten vorgeführt: An der Wand hängt ein Bild, das den Helfer von Reims' erstem Bürger in Uniform der Stadtgarde Oecher Penn zeigt - und in der Vitrine strahlen die Aachener Karnevalsorden mit ihren Besitzer um die Wette.
Herr Vache lacht stolz, und auch wenn man niemals zuvor in Reims war und niemanden hier kennt, wird schlagartig klar: Hier steht ein Freund, hier ist man willkommen!

Rolle als Vermittler - Dieses Gefühl zog sich auch durch das ganze vergangene Wochenende, an dem eine Aachener Delegation um Oberbürgermeister Jürgen Linden und Mitglieder der Partnerschaftskomitees Aachen-Reims und Aachen-Arlington die Schwesterstadt in der Champagne aus zwei besonderen Anlässen besuchte. Zum einen wurde die Städtepartnerschaft zwischen Reims und Arlington, bei der Aachen nicht unwesentlich als Vermittler beteilig gewesen war, offiziell besiegelt. Zum anderen waren die Aachener eingeladen, an den Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag der Befreiung von Reims teilzunehmen. Damit feierten zum ersten Mal Deutsche und Franzosen und Amerikanern diesen bewegenden Tag. Gemeinsam legten die Bürgermeister Jean-Louis Schneiter aus Reims, Barbara Favola aus Arlington und Jürgen Linden am Place de la République einen Kranz für die Gefallenen nieder, gedachten der Opfer der Gestapa und nahmen eine Militärparade ab, die an die Befreiung durch die amerikanischen Verbündeten erinnerte, bevor es in einem Gedenkmarsch zurück zum Rathaus ging. Und auch wenn die deutsche Beteilung manchem Veteranen zunächst noch etwas suspekt vorkam, konnte der Auftritt der einstigen Kriegsgegner freundschaftlicher nicht sein. Vor allem die Rede von Aachens Oberbürgermeister Jürgen Linden mit viel Feingefühl für das immer noch bewegende Thema kam gut an.
Und die Menschen im "Salle de Fetes" im Reimser Rathaus hatten die Botschaft aus Deutschland verstanden. "Unsere Freundschaft hat den Krieg und den verbrecherischen und unmenschlichen Naziterror überwunden", erklärte Linden. "Die Gemeinsamkeit dieser Feier ist ein Zeichen der Aussöhnung und Verständigung, ist eine Botschaft für den Frieden." Auch seine Amtskollegen fanden deutliche Worte für den Wert der heutigen Freundschaft zwischen den Städten. "Wir sind glücklich, dass wir diesen Tag gemeinsam mit unseren deutschen Freunden begehen können", so Schneiter.

Gemeinsame Zukunft - Neben dem Blick in die Vergangenheit wurde bei den Feierlichkeiten aber auch an die gemeinsame Zukunft gedacht. "Lassen sie uns den Tag des Gedenken nutzen, um unsere Freundschaft und das Friedenswerk voranzutreiben", appellierte Linden. Besonders wegen des Dreierbündnisses, das am Vortag durch die neue Städtepartnerschaft zwischen Reims und Arlington beschlossen wurde, solle die Zukunft der Städte nicht getrennt, sondern gemeinsam erlebt werden, die Erinnerung an die Vergangenheit verpflichte für die Zukunft.
So können sich Aachener, Reimser und Arlingtoner demnächst auf eine weitere Intensivierung der Kontakte zu den Partnerstädten freuen.

Feier zur Befreiung von Reims

nach oben


Auch alte Freundschaften brauchen neue Impulse

AZ-Wochenendinterview mit Dr. Wolf Steinsieck vom Partnerschaftskomitee Aachen-Reims. Unterschiedliche Mentalitäten und gemeinsame Ziele (12. Juni 2004.)

Aachen. Es ist der 28. Januar 1967: Im Aachener Rathaus wird die Städtepartnerschaft Aachen-Reims feierlich proklamiert. Was auf Ebene von Politik und Verwaltung begann, hat sich schnell zu einem festen Band zwischen zwei Städten und ihren Bürgern entwickelt. Auch wenn zwischendurch einmal Funkstille herrschte, weil in Reims ein Kommunist ins Rathaus einzog ... Deutsche und Franzosen haben Freundschaft geschlossen, aus „Erbfeinden“ sind Brüder geworden, sie sind Motor der europäischen Einigung. Die Städtepartnerschaft zwischen den Krönungsstätten Reims und Aachen ist Spiegelbild dieser Entwicklung. Dr. Wolf Steinsieck, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees, sprach darüber mit AZ-Redakteur Albrecht Peltzer.

Die Gedenkfeiern anlässlich der Landung der Alliierten in der Normandie, die Europawahl, der deutsch-französische Gipfel – die Einheit Europas und die deutsch-französische Freundschaft sind die politischen Themen dieser Tage. Wie fühlt sich ein ausgesprochener Europäer und Streiter für das Miteinander von Franzosen und Deutschen in dieser Zeit?
Steinsieck: Die Feiern zum 6. Juni, bei denen Kanzler Schröder als erster deutscher Repräsentant eingeladen worden ist, haben mich tief im Inneren berührt. Vor allem, weil nach den offiziellen Feiern noch ein zweites Treffen im Friedensmuseum in Caen stattgefunden hat und Chirac dort Schröder seinen Bruder genannt hat. De Gaulle und Adenauer haben die Türen aufgestoßen zu dieser Freundschaft, heute geht das alles viel selbstverständlicher. Wir haben eine historische Wende erlebt, diese Freundschaft ist so eng geworden, dass sich so genannten „ehemalige Erbfeinde“ heute „Brüder“ nennen.

Und jetzt der Gipfel in Aachen, ein besonderer Tag für diese Stadt?
Steinsieck: Das macht einen Aachener natürlich stolz, das ist keine Frage. Und was die Europawahlen anbelangt, so muss man leider schon sagen, dass diese Wahl vielen Menschen sehr entfernt ist, obwohl sie es sehr nahe betrifft. Europa ist da. Sowohl in Deutschland als auch in Frankreich haben das viele noch nicht begriffen. Ich kann nur sagen: Geht wählen!

Ist diese Selbstverständlichkeit, die Sie erwähnen, auch etwas, was den Geist dieser Städtepartnerschaft ausmacht?
Steinsieck: Absolut. Das, was wir auf höchster Ebene erleben, wird ja seit vielen Jahren betrieben. 1967 wurde diese Jumelage begründet, mit großem Aufwand, mit Bürgermeister und Gefolge. Das war schon beeindruckend. Leider ist das Gefühl für die Bedeutung etwas verflacht.

Die Kontakte oder das Gefühl, etwas besonders Positives mitzuerleben?
Steinsieck: Das Gefühl. Die Kontakte sind sogar noch größer, intensiver geworden. Die Freundschaften sind enger geworden. Aber das Gefühl, den anderen zu kennen, hat eine Selbstverständlichkeit, die mit der Realität nicht immer in Einklang steht.

Reimser und Aachener kennen sich nicht?
Steinsieck: Es gibt im Kern von Europa nichts Unterschiedlicheres als die Mentalitäten der Franzosen und Deutschen.

Wie würden Sie die Mentalitäten charakterisieren?
Steinsieck: Die Franzosen halten die Grundbegriffe Égalité, Fraternité und Liberté hoch, sind aber auf der anderen Seite sehr hierarchiehörig, wie das in Deutschland gar nicht vorstellbar ist. Der französische Präsident hat das Zentrum der politischen Öffentlichkeit inne. Der Deutsche ist viel individueller, vielleicht auch deshalb nicht ganz so effektiv für eine gemeinsame Sache. Die Franzosen finden sich schnell hinter einer großen Idee zusammen, und die Deutschen sind da merkwürdigerweise viel zurückhaltender. Als der Mauerfall als deutsche Revolution bezeichnet wurde, haben die Franzosen erstaunt gefragt: Wieso Revolution, da gab es doch keine Toten. Die Franzosen haben auch eine ganz andere Demonstrationsmentalität, da geht es auf beiden Seiten richtig zur Sache. DA sind deutsche Demonstrationen harmlos.

Wann lernt man den Nachbarn denn richtig kennen?
Steinsieck: Sicherlich nicht durch einen einmaligen Besuch. Man braucht Jahre. Und daher ist es ja das Gute, dass wir diese Partnerschaft so früh begründet haben. Man muss in ständigem Kontakt zueinander sein, vor Ort sein. Dann stellt man fest, dass über diese unterschiedlichen Mentalitäten hinaus tolle Freundschaften entstehen.

 In den Archiven ist zu lesen, dass diese Freundschaften anfangs durchausstockten, weil die politischen Systeme so unterschiedlich waren. In Reims regierte ein Kommunist , in Aachen war Christdemokrat Malangré am Ruder. Ist so etwas heute noch vorstellbar?
Steinsieck: Ich glaube das nicht. Die Kommunisten in Frankreich sind ja nicht mit denen in Deutschland zu vergleichen. Auch das ist eine Form unterschiedlicher Mentalität. Aber das zählt heute nicht mehr so in der Partnerschaft.

Wie würden Sie den aktuellen Stand der Partnerschaften zwischen Aachen und Reims beschreiben?
Steinsieck: Zurzeit sind wir höchst zufrieden. Als ich die große Ehre hatte, zum Vorsitzenden gewählt zu werden, da hatten wir etwas über 90 Mitglieder, jetzt nach einem Jahr und vier Monaten sind es 150. Wir haben den Kreis der Freunde auf vielen Ebenen erweitert. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen neuen, aber auch alten Freunden und bei meinem Vorstand herzlich für ihr Engagement bedanken.

Welche Aktivitäten stehen an?
Steinsieck: Wir haben in diesem Jahr die Busfahrt zum höchsten Feiertag der Reimser, zu den Fêtes Johanniques organisiert. Bei dem historischen Umzug im letzten Jahr ist die Oecher Penn mit 111 Mann vorneweg marschiert, dieses Jahr ist die Big Band Nütheim-Schleckheim dabei. Aachen ist da immer großartig vertreten. Da haben wir auf der Arbeit meiner beiden Vorgänger, Dr. Karl Schipperges und Hubert Gronen aufbauen können. Ich bin ja ein Vereinsmeier, aber ich empfinde das als eine Art innere Mission, für Deutschland und Frankreich etwas zu tun. Im August fahren wir mit dem Aachener Oberbürgermeister zu den Feiner des 60. Jahrestag der Befreiung von Reims. Darauf sind wir besonders stolz. Das ist das erste Mal, dass Deutsche bei den Feiern dabei sind.

Ist das Partnerschaftskomitee mehr das verwaltende Organ oder auch Impulsgeber?
Steinsieck: Nein, es geht auch immer um neue Ideen und Projekte. Nichts ist schlimmer als Routine. So habe ich jetzt Kontakt aufgenommen mit der Katholischen Hochschule für Musik und es findet ein Orgelwettbewerb in Reims statt, an dem Vertreter aller Partnerstädte von Reims – neben Aachen noch Florenz, Salzburg und Canterbury – teilnehmen. Ein Kindersportfest, an dem 15 Aachener Kinder teilnehmen, findet in zwei Wochen statt. Wir haben Kontakte zwischen Vereinen hergestellt und wir haben es geschafft, dass wir den höchsten Stand an Austauschstudenten haben. Im Herbst beginnen zwölf Studenten der Romanischen Philologie ihr Studium in Reims.

Eine Jumelage ist auch darauf angelegt, dass sich Beziehungen auf informeller Ebene entwickeln. Haben Sie eine Überblick darüber, wie sich das entwickelt hat?
Steinsieck: Das funktioniert sehr gut und entwickelt sich mittlerweile auch völlig unabhängig von der offiziellen Seite. Es gibt Kontakte zwischen vielen Vereinen, wobei auch hier die unterschiedlichen Mentalitäten wieder eine wichtige Rolle spielen. Die Franzosen reisen nicht gerne ins Ausland. Die Deutschen fahren sehr gerne nach Reims, die Reimser muss man manchmal etwas anstoßen.

Was wünschen sie sich für die Zukunft, wie soll sich die Partnerschaft entwickeln, was fehlt noch?
Steinsieck: In erster Linie wünsche ich mir, dass sich mehr Menschen dazu entscheiden, Französisch bzw. Deutsch zu lernen. Das sind immer noch zu wenige auf beiden Seiten. Das Englische ist Kommunikationssprache, aber Französisch war das in Europa auch schon zwei Mal. Der Motor Europas sind Deutschland und Frankreich, und ich verstehe nicht, das auf die jeweiligen Sprachen so wenig geachtet wird. Da müssen auch die Komitees mehr tun. Die Sprache des anderen zu sprechen ist ungemein wichtig. Und natürlich wünschen wir uns für die Zukunft viele, viele neue Mitglieder, um diese so wunderbare Partnerschaft zu festigen und auszubauen und neuen Freunde dazu zu gewinnen.

nach oben


AZ-Fragebogen

Dr. Wolf Steinsieck, geboren am 24. Juni 1946, Vorsitzender des Städtepartnerschaftskomitees Aachen-Reims

Worüber können Sie (Tränen) lachen? Bemerkungen und Kommentare von Josefine (12 Jahre), die meine Frau und ich seit ihrem 4. Lebensjahr durch ihr (Schul-)Leben begleiten.

Was macht Sie wütend? Rassismus.

Was ertragen Sie nur mit Humor? Inkompetenz und Aufschneiderei.

Ihr wichtigster Charakterzug? Ausdauer und Beharrlichkeit.

Ihre liebsten Roman- und Filmhelden? Da gibt es zu viele, um irgend jemanden herauszuheben.

Wofür sind Sie dankbar? Meinen Eltern, dass ich in Frankreich groß geworden bin, und meiner Frau für ihr europäisches Engagement.

Mit welchem Prominenten würden Sie gerne essen gehen? Jacques Lang (ehemaliger französischer Kultusminister, Träger des Ordens wider den tierischen Ernst).

Wen hätten Sie gerne kennen gelernt? François Rabelais, Denis Diderot.

Wo und wie urlauben Sie am liebsten? In Frankreich.

Welcher Ort in Aachen lädt Sie zum Träumen ein? Unser Garten.

Welche regionale Persönlichkeit beeindruckt Sie besonders? OB Jürgen Linden, der nicht nur polyglott ist, sondern eine unvergleichliche Präsenz zeigt und Aachen europäisch positioniert.

Was würden Sie zuerst ändern, wenn Sie einen Tag in Aachen das Sagen hätten? Alle Aachener zu zwei Sprachkursen verpflichten: Französisch und Niederländisch.

Wie würden Sie die Aachener charakterisieren? Mullejane mit viel Herz.

nach oben


Karlspreisfest 2004

Im Rahmen der Karlspreisverleihung stellen sich alljährlich die Komitees der Städtepartnerschaften Aachens auf dem Katschhof vor. Aachen-Reims hatte sehr guten Zulauf.

Gruppenphoto mit Gästen aus Reims
von links nach rechts: Hubert Gronen (Mitglied im Partnerschaftskomitee Aachen-Reims), Dr. Wolf Steinsieck (Vorsitzender des Partnerschaftskomitees Aachen-Reims), Dr. François Briolant (Honorarkonsul der französischen Republik), Angelika Verment (Vertreterin des Jumelage Komitees Reims-Aachen), Roger Vache (Adjoint au Maire), Dr. Angelika Ivens (Mitglied im Partnerschaftskomitee Aachen-Reims), Frau Briolant, Frau Vache

Vorstand
von links nach rechts: Dr. Wolf Steinsieck (Vorsitzender des Partnerschaftskomitees Aachen-Reims), Rita Johnen (stellv. Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Aachen-Reims), Hubert Gronen (Mitglied im Partnerschaftskomitee Aachen-Reims), Georg Schmidt (Vorstandsmitglied im Partnerschaftskomitee Aachen-Reims)

Karlspreisfest 2004
von links nach rechts: Dr. Wolf Steinsieck (Vorsitzender des Partnerschaftskomitees Aachen-Reims), Sükran Tipi (Mitglied des Partnerschaftskomitees Aachen-Reims), Cécile Fouquet (Studierende aus Reims), Peter Gier (Mitglied des Partnerschaftskomitee Aachen-Reims), Jérôme Cormier (Studierender aus Reims)

Karlspreisfest 2004
von links nach rechts:
Frau Dr. Ivens (Mitglied des Partnerschaftskomitees Aachen-Reims), Herr Dupont (Stadt Aachen), Frau Johnen (stellv. Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Aachen-Reims)

stellv. Vorsitzende Frau Johnen, Schatzmeister Herr Stoschek
von links nach rechts: Rita Johnen (stellv. Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Aachen-Reims), Herbert Stoschek (Schatzmeister des Partnerschaftskomitees Aachen-Reims)